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Einleitung |
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Das II. Biß aus dem Herrenkramerschen Fundus zeigt ein sogenanntes "Achtermaul". Die Larve strahlt eine ungewöhnlich kraftvolle Männlichkeit aus und zeigt als Biß ein ausgesprochen schönes Gesicht. Nach der Aussage ihres Restaurators darf diese Larve in die Hälfte des 18. Jh. datiert werden. Der Beriff II. Biß ist nur eine Ordnungsbezeichnung im Herrenkramerschen Fundus, der einst fast 50 Narrenkleider umfaßte. |
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Um 1900.
Die Postkarte zeigt das sogenannte I. Biß aus dem Herrenkramerschen Fundus mit einer in großartig einfacher Art geschnittenen Larve mit beherrschtem, maskulinen Ausdruck. Für unsere Zeit sind solche Bilder interessant, da sie zeigen wie ein solcher Narr in der Zeit vor 1900 angezogen war. |
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Drehers Biß ist nach seinem einstigen Besitzer, Schmiedemeister Dreher, benannt. Mündlicher Überlieferung nach soll Dreher das ganze Narrenkleid, das mit der Jahreszahl 1864 gezeichnet ist, selbst angefertigt haben. Die Larve ist mit raffinierter Schlichtheit geschnitten und beeindruckt durch ihre strenge, maskuline Wirkung. Sie besitzt noch ihre ursprüngliche Fassung und trägt den heute ungewohnten Dreispitz. Um die Jahrhundertwende wurde das Drehersche Biß von Geheimrat Duttenhofer angekauft und dem Stadtmuseum übereignet. |
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Grob geschnittene Bißlarve aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Diese sehr maskulin wirkende Larve wird heute noch getragen. Alle Rottweiler Larven, die vor 1900 gefertigt wurden, sind ohne Signatur ihres Schnitzers und damit nur über ihre Form und ihren Ausdruck in etwa zu datieren.
Herrenkramerscher Fundus. |
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Laiers Biß ist eine der vielen Kostbarkeiten, die Rottweils Fasnet besitzt. Beim Narrensprung ist es das einzige Biß, das noch einen Dreispitz trägt, wie er bei diesem Narrentyp bis um das Jahr 1860 gebräuchlich war. Die Larve ist neu gefaßt und in Privatbesitz. Ihr Name erinnert an den früheren Besitzer, den Schneider Laier, der auf dem Platz des heutigen Johanniter-Bades wohnte. |
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